
Heide
Auf vielen Flächen des Nationalen Naturerbes sind Heidelandschaften typisch. Heiden sind eigentlich eine jahrhundertealte Kulturlandschaft. Wälder auf nährstoffarmen Böden wurden früher abgebrannt, damit die aufkommende Heidepflanze als Nahrung und Streu für das Vieh genutzt werden konnte. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft sind Heiden aus unserer Kulturlandschaft nahezu verschwunden.
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Heide
In Militärgebieten, in denen keine Landwirtschaft stattfand oder nur sehr extensiv betrieben wurde, wurden Heidelandschaften regelrecht konserviert. Der Militärbetrieb sorgte dafür, dass die Heiden erhalten blieben und kein neuer Wald aufwachsen konnte. Teil- weise entstanden sogar neue Heidelandschaften durch die militärische Nutzung.
Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen und Strukturen der Heiden bieten besonders angepassten Tierarten optimale Lebensbedingungen. Vielfach sind dies Arten, die in der heutigen Kulturlandschaft kaum noch geeigneten Lebensraum finden – wie beispielsweise Wiedehopf, Heidelerche, Birkhuhn und Raubwürger. Besonders zahlreich sind wirbellose Tiere in den Heiden vertreten – hier gibt es unzählige Arten von Webspinnen, Käfern und Schmetterlingen.



