
Drover Heide
Die ehemals als Truppenübungsplatz genutzte Drover Heide liegt im Übergangsbereich der Eifel zur ackerbaulich genutzten Bördelandschaft der Kölner Bucht. In ihrem Zentrum befindet sich ein großflächiger, nährstoffarmer Biotopkomplex mit Zwergstrauchheiden, Borstgrasrasen und Magergrünland, die mit Vorwaldstadien verzahnt sind und zum Rand hin in einen Waldgürtel aus 50-80jährigen Eichen-Birkenwäldern und (meist) kleinflächigen Nadelholzaufforstungen übergehen. Auf den zahlreichen ehemaligen Panzerpisten des Offenlandes entstanden über 700 periodisch oder perennierend Wasser führende Kleingewässer, in denen sich seltene Glanzleuchteralgenrasen, Pillenfarn- und Zwergbinsenfluren entwickelt haben. Bei günstigem Witterungsverlauf blühen hier tausende winziger Fadenenziane. In der Drover Heide kommen auf nährstoffarme (halb)offene Lebensräume angewiesene Vogelarten wie Heidelerche, Schwarzkehlchen und Ziegenmelker vor; im Winter ist sie wichtiger Ruhe- und Nahrungsraum für z.B. Kornweihe, Sumpfohreule und Raubwürger. Die Naturerbefläche liegt im NSG, FFH-Gebiet und SPA „Drover Heide“.
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